Berichte 2020 

EuroBirdwatch 20 / Vereinsweekend 03./04. Oktober 2020

Dieses Jahr verzichteten wir bewusst auf unseren samstäglichen Informationsstand vor der Mirgros im Mühlefeld. In den letzten Jahren hat es sich gezeigt, dass die Leute beim Einkaufen nicht gestört werden möchten.
 
Auf dem Roggen war uns Petrus auch dieses Jahr nicht wohlgesonnen. Ziemlich genau um Mitternacht "frischte" der Wind auf und keine 5 Minuten später fegten Orkanböen von mehr als 100 km/h über den Önziger Hausberg. Leider flachte der Wind auf den Sonntag hin nur schwach ab. Jeder Ornithologe weiss, dass der Wind der grösste Feind beim Beobachten von Vögel ist. So fiel auch unsere Ausbeute am diesjährigen EuroBirdwatch ziemlich mager aus. Etwas Freude kam doch noch auf, als ein grosser Schwarm von über 100 Mehlschwalben über den Jura zog. Aber auch ein kleines Grüppen Fichtenkreuzschnäbel und der omnipräsente Turmfalke, sowie ein Sperber erfreuten die NVVO-ler und die kleine Schar von Standbesuchern.
 
Gleichzeitig fand auf dem Roggen das Vereinsweekend vom NVVO statt. Die Teilnehmer verbrachten im Roggenhüsli ein wunderschönes und geselliges Wochenende. 

Hier einige Fotos zu den Zugevogeltagen und dem Vereinsweekend:

Bräteln im Schlosswald

Die Angst war schon gross, als zwei Wochen vor dem 08. August 2020 wegen der anhaltenden Hitze im Kanton Solothurn wieder ein absolutes Feuerverbot verhängt wurde. Mussten wir doch in den letzten Jahren unser Bräteln wegen Regens absagen, oder die Würste mussten, eben genaue wegen solchen Feuerverboten, auf einem Gasgrill gebraten werden. Es ist einfach nicht das gleiche, wenn das Grillgut nicht etwas nach Rauch und Feuer schmeckt.
Zum Glück regnetes es aber ein paar Tage vor unserem Anlass ziemlich heftig, das Feuerverbot wurde aufgehoben, am Tag des Anlasses war Traumwetter und so war die Vorfreude auf einen gemütlichen Abend sehr gross.
Scheinbar haben die Verantwortichen des NVVO mit diesem Anlass genau den Nerv der Zeit getroffen. Fast alle Tische waren mit Mitglieder und Angehörigen besetzt. Endlich... nach langer Zeit (Corona lässt grüssen) konnten wir wieder beisammen sitzen und es einfach nur gemütlich haben... natürlich mit dem nötigen Abstand.
Als dann Greti Zehnder noch mit ihrer Panflöte unsere Ohren verwöhnte, war der Abend einfach nur perfekt.
 
Hier ein grosses Dankeschön an Monika und Koni für die Organisation, die angeschleppten Getränke und das feine Dessert.
 
 
 

Heuen im Moos

Das Moos mit einer Grösse von ca. 1 Ha und seinen ca. 40 Obstbäumen muss jedes Jahr zweimal gemäht werden. So natürlich auch dieses Jahr. Der erste Schnitt war am 06. Juli 2020 angesagt. Dank den vielen Helfer und Helferinnen aus den Reihen des NVVO und der Unterstützung von Bauer Samuel Tschumi ging es ruckzuck und das fast mannshohe Gras lag am Boden. Es ist immer wieder eine anstrengende, aber auch wunderschöne "Arbeit".
Zwei Tage später war aus dem Gras herrlich duftendes Heu geworden. Die Kühe von Samuel Tschumi könnten sich auf 100% Bio-Heu aus dem Moos freuen.
 

 

1. Anlass nach dem Corona Lockdown

Nach dem Corona-Lockdown fuhr der NVVO mit der traditionellen Sitzexkursion am 27. Juni 2020 langsam aber sicher sein Programm wieder hoch.
Bei wunderschönem und warmen Sommerwetter trafen sich elf NVVOler und NVVOlerinnen und eine halbe NVVOlerin in der Kiesgrube im Aebisholz.
Über das Konzept der Sitzexkursion wurde schon viel geschrieben und muss hier nicht mehr erwähnt werden.
In den Liegestühlen konnten wir schon bald einige schöne Vogelarten ausfindig machen. Doch leider mussten wir feststellen, dass auch dieses Jahr die Uferschwalbe im Aebisholz fehlt. Die Hoffnung, dass mit der geplanten künstlichen Uferschwalben-Wand diese Flugkünstler hier wieder anzutreffen sein werden, ist aber gross.
Nebst den üblichen verdächten wie Bachstelze, Hausrotschwanz, Singdrossel, Goldammer und Co, konnten aber einige tolle Vogelarten, wie Hohltaube, Gartengrasmücke, Teichrohrsänger und ein Habicht beobachtet werden.
Zu erwähnen ist sicher auch der, im Aebisholz brütende Fitis. Ich weiss keinen anderen Ort in der unmittelbaren Gegend, wo dieser Laubsänger als Brutvogel nachgewiesen werden kann.
Der grösste Aufreger waren aber die beiden Drosselrohrsänger, die immer wieder gut im Schilf beobachtet werden konnten. Der erste Brutnachweis dieser Art im Aebisholz. Cooole Sache.
Den Abend liessen wir dann gemütlich bei der Brätlistelle im Aebisholz ausklingen. Hier ein grosses Dankeschön an Vigier Beton, Betreiber der Kiesgrube.
 
 
 
 
 

2. Arbeitstag im neuen Jahr

Am Samstag, 15. Februar 2020 trafen sich 11 NVVO-ler und ein Gast von der Jagdgesellschaft Oensingen zu einem weiteren Arbeitstag im Obstgarten Moos in Oensingen. Hiess es doch auch dieses Jahr, die Bäume der Hostett zu stutzen. Bei trockenem Wetter und angenehmer Temperatur machten sich die erfahrenen Baumpfleger, mit Schere und Säge bewaffnet, sofort auf die Leiter und schnippelten und sägten was das Zeugs hielt. Die weiteren Helfer sammelten das von oben runterfallende Schnittgut zusammen. Schon nach kurzer Zeit hatten sie einen ansehnlichen Haufen Schnittgut zusammengetragen und die zwei von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Mulden füllten sich nach und nach.

Harte Arbeit in der freien Natur macht bekanntlich hungrig und durstig. Darum war die Freude gross, als ein weiteres Mitglied dazu stiess und den eifrigen Helfern heisse Wienerli brachte. Auch Kaffee und Kuchen durften nicht fehlen.

Nach dieser willkommenen Stärkung bestiegen wir wieder die Bäume und gegen Mittag war auch die letzte Mulde mit Schnittgut gefüllt. Ein kurzer Rundgang durch die Hostett zeigte uns, dass wir gut vorangekommen waren und sämtliche 40 Obstbäume für den kommenden Frühling gestutzt werden konnten.(mpo)

 
 
 

1. Arbeitstag im neuen Jahr

Am 18. Januar 2020 trafen sich 7 Mitglieder des NVVO und 2 "Jungjäger" zum 1. Arbeitstag im Jahr 2020.
Gleich zu Beginn erhielten wir von Beat Grellmann ein Schnellkurs, wie die Bäume im Moos zu schneiden sind.
Dann hiess es: ab auf die Bäume. Dank der Instruktion von Beat, waren einige Baum-Coiffeure mehr auf den Bäumen zu entdecken. Die fleissigen Helferlein auf dem Boden kamen kaum mehr mit, das Schnittgut in die bereitgestellte Mulde zu entsorgen.
Am Ende des Arbeitstages wurden so viele Äste geschnitten, dass diese nicht mehr in der Mulde Platz hatten und sich daneben ein zusätzlich grosser Haufen gebildet hatte.
 
Hier ein Dank an alle fleissigen Helfer und natürlich auch ein grosses Dankeschön an Monika, die uns wie immer mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnte.
 
Es gibt noch viel zu tun. Darum sind im Februar zwei weitere Arbeitstage im Moos geplant. (mpo)